Graffiti an der Line in Basel 1985–1990

Nachdem die erste Auflage blitzschnell ausverkauft war, gibts nun eine zweite, erweiterte Auflage des Buches: «Graffiti an der Line in Basel 1985–1990», mit 16 zusätzlichen Seiten und neuem Cover! Wir haben dem Zürcher Grafiker Thierry Furger, der das schöne Buch produziert hat, dazu ein paar Fragen gestellt.

Die erste Auflage von 500 sind weg, hast du damit gerechnet? 
Nein überhaupt nicht. Ich dachte es gehen so 150 Bücher weg. Als ich dann gesehen habe das auch aus dem Ausland laufend immer noch viele Anfragen für das Buch kommen habe ich mich entschieden doch noch eine zweite Auflage zu machen. Es wurden nochmals 500 Stück gedruckt, aber es wird dann keine dritte Auflage mehr geben.

Gibt es Änderungen oder bleibt alles gleich?
Ja in der zweiten Auflage gibt 16 neue Seiten, zum Beispiel ein Interview mit Dare aus dem Jahr 1993, welches ich von einer Journalistin bekommen habe. Dazu habe ich den Ausblick in die 90er ausgebaut mit zusätzlichen Fotos.

Was war deine Motivation als Zürcher ein Buch über die Line in Basel zu machen?
Ich bin ja in Basel aufgewachsen, erst 1988 ist meine Familie nach Zürich gezogen. Ich kann mich als junger Bursche gut daran erinnern wie alles voll war mit Graffiti. Die Schulhäuser, die Innenstadt, alles war vertaggt, so in den Jahren 1986/1987. Ich war 1988 auch noch selber an der Line. Später habe ich dann meinen Lehre als Grafiker in Basel gemacht und war bis Mitte der neunziger Jahre deshalb ständig am pendeln zwischen den beiden Städten. Vielleicht war es auch so eine Art Sehnsucht für die alte Line, wie ich sie im Kopf hatte, darüber ein Buch zu machen. Vor Allem aber bin ich ich nach wie vor begeistert von den Pieces von damals. Viele Writer haben damals qualitativ einfach gute Pieces gemalt, die  auch heute noch sehenswert sind. Ich denke die Line war einfach perfekt zum malen und das sah man vielen guten Styles einfach an.

„Viele Writer haben damals qualitativ einfach gute Pieces gemalt, die auch heute noch sehenswert sind.“

Dein Ziel war ja die ersten Jahre der Line vollständig abzubilden. Ist dir das gelungen?
Ja das Buch ist relativ vollständig, bis auf wenige Bilder, von denen ich kein Foto finden konnte, denke ich ist alles abgedeckt.

Du hast während zwei Jahren an dem Projekt gearbeitet und Material gesammelt. Musstest du die Leute pushen oder wie ging das?
Ja einige schon, man muss halt bedenken das ist ja 30 Jahre her und die Leute mussten zuerst mal ihre Fotoalben wieder finden im Keller. Ich war dann auch bei den Leuten Zuhause und wir haben die Fotos zusammen gesucht und geschaut. Das war für alle sehr interessant. Ich merkte wie prägend diese Zeit für viele waren, die Erinnungeren kamen beim anschauen der Fotos schnell wieder zurück. Und auch einige lustige Geschichten dazu. Schlussendlich waren aber alle sehr happy als sie das Buch dann das erste mal sahen.

„Schlussendlich waren aber alle sehr happy als sie das Buch dann das erste mal sahen.“

Wie viele Fotos sind von dir selber fotografiert?
Ein Teil ist von mir, und von 4-5 anderen Leuten die regelmässig fotografiert haben.

Wird es eine Fortsetzung geben von dem Buch, ab 1991? 
Das wäre schon cool, wenn das jemand machen würde. Aber ich mache das nicht. Da es ab 1990 einfach zu viel Material gibt. Dies zu sammeln und zu selektionieren wäre nicht einfach.

Könntest du dir vorstellen ein Buch über eine andere Line in der Schweiz zu machen, zum Beispiel die Grauholz Linie Bern oder die Einfahrt in Zürich?
Zu Bern habe ich zu wenig Bezug um ein gutes Buch zu machen zu können. Obwohl ich die Berner Oldschool Pieces sehr mag. Über Zürich gibt es ja schon zwei gute Bücher die das sehr gut dokumentieren.

Hast du ein neues Buchprojekt in der Pipeline?
Ja ich mache einen Reprint von einem NYC Buch das der Basler Fotograf Thomas Christ in den 80er Jahren herausgegeben hatte. Das Buch heisst Subway Graffiti und hat hauptsächlich Trains aber auch ein paar Wände darin. Etwas sehr spannendes und mit einigen unpublizierten Zügen aus New York.

Instagram: graffiti_basel_85_90

Graffiti an der Line in Basel 1985-1990 (2. Auflage)
Das Buch dokumentiert auf über 400 Seiten die ersten fünf Jahre der weltberühmten Basler Line mit Fotos und Zitaten der damals aktiven Graffiti-Pionieren.

Hardcover, 448 Seiten, 30x24cm. 59.90 CHF

Das Buch gibt es hier im Online Shop.


February 11, 2022. Layup News. No Comments.


Ata “Toast” Bozaci

Ata Bozaci gehört zu den Pionieren der zeitgenössischen Graffiti-Street-Art Kultur. Als leidenschaftlicher Skateboarder und Graffiti-Writer bewegt er sich seit jeher im urbanen Umfeld. Als Toast prägte er Anfang der neunziger Jahre Graffiti in Bern und machte sich und auch Bern weit über die Landesgrenze in der Hip Hop Kultur bekannt. Ein Beispiel dafür ist das Toast bei Molotow einen eigenen Farbton hat welcher bei uns im Regal steht und oft über den Ladentisch geht. Das macht uns als Berner natürlich stolz. Gerne stellen wir euch Ata Bozaci, der auch das Cover dieser Ausgabe gestaltet hat, in diesem kurzen Interview näher vor.

Du bist heute als Künstler weit bekannt. Jedoch kommst du zu 100% von der Strasse, heisst man kannte dich in den 80ger als Skater und Anfang der 90ger hast du mit deinen Bildern die damals neue Grauholz Linie farbig gemacht. Mit deinem Style und deinen Characters hast du noch in den 90ern international Bekanntheit erlangt.Wie ging das ohne Internet damals, bist du viel gereist?

Ich bin ja nicht im Mittelalter aufgewachsen. Wir hatten schon Telefone, die waren allerdings an die Leine gefesselt.Obwohl das Reisen sehr teuer war, bin ich viel rumgekommen. Dies gab mir die Möglichkeit verschiedene Ansichten kennen zu lernen. Das Internet hat natürlich das Graffiti-Sprühen explodieren lassen und vieles ist unübersichtlich geworden. Aber der Kern vieler dieser Bewegungen scheint gleich zu bleiben.

Wer waren damals deine Vorbilder, woher kamen deine Inspirationen?

Meine Arbeiten sind hauptsächlich vom Skaten geprägt. Später, während meiner Ausbildung als Grafiker, konnte ich praktisch von Jedem was lernen. Die Liste meiner Inspirationen ist darum sehr lange. Die schönsten Vorlagen finde ich natürlich in der Natur und im Alltag.

„Während meiner Reisen habe ich viele Freunde gewonnen. Dazu gehören auch NYC Originale wie SEEN, FX-CREW, CES, T-KID, COPE 2 und viele andere“

Du hast zum Beispiel in New York mit ganz grossen Namen gemalt. Kannst du uns dazu etwas erzählen, war das wichtig für dich damals?

Freundschaften sind sehr wichtig für mich. Während meiner Reisen habe ich viele Freunde gewonnen. Dazu gehören auch NYC Originale wie SEEN, FX-CREW, CES, T-KID, COPE und viele andere. 

Gibt es andere interessante Geschichten von damals, wie war die Szene in den 90ger?

Die Szene in den 90er war allgemein viel kleiner. Daher wusste man genau, in welcher Stadt man welchen Typen anrufen musste um Dinge zu erledigen. Der kannte dann wieder andere Gleichgesinnte. Damals sind wir viel um die Häuser geschlichen und haben praktisch jede Nacht zusammen gemalt und Geschichten erzählt. Ich musste viel rennen. Sehr viel sogar. Weg von Hunden, der Polizei, Frauen.

„Ich musste viel rennen. Sehr viel sogar. Weg von Hunden, der Polizei, Frauen.“

Du hast ja einen eigenen Farbton bei Belton Molotow, nämlich das Toast Signal Black, gehst du noch oft malen, brauchst du dann deine Dose?

Stimmt genau. Ich kenne den Inhaber von Molotow. Er ist ein sehr alter Freund und Sammler meiner Arbeiten. Wir entwickelten damals mit ein paar Jungs die Dosen, die heute Standard sind. Er schenkte mir dafür dieses wunderschöne Schwarz.  Die Farbe steht bei mir immer im Regal:))

Was haltest du von den vielen älteren Writers die wieder anfangen Graffiti zu malen? Merkst du das da was geht?

Haben die je aufgehört? Viele in meinem Alter haben Nachwuchs bekommen um den sie sich kümmern müssen. In der Periode bleibt nicht viel Zeit für Mondschein-Spaziergänge. Aber wenn die Kinder älter werden, sieht man wieder vermehrt Bilder von Old-Schoolern. Das finde ich erfrischend und nostalgisch zugleich.

„Logisch schaue ich Pieces und Skate-Spots bewusst an. Da kann ich nicht anders.“

Interessiert es dich heute noch was in den Strassen abgeht, schaust du dir die Tags und Bilder noch bewusst an? Gibt es heute noch Leute aus der Graffiti Szene die dich inspirieren? Wer sind die Kreativen von jetzt deren Arbeiten du magst?

Logisch schaue ich Pieces und Skate-Spots bewusst an. Da kann ich nicht anders. Inspirieren tuen mich nur noch die Wenigsten. Aber das liegt daran, dass ich vieles bereits kenne. Hin und wieder gibts aber schon einen Hingucker. Die Russen finde ich experimentierfreudig. Das mag ich.

„Gerade ist mein drittes Buch mit dem Titel «unexpected interruption» erschienen.“

Sind Ausstellungen nach wie vor wichtig für dich? Oder machst du mehr Auftragsarbeiten?

Schwierige Frage. Ich arbeite gerade mit einer neuen Technologie. Die Firma StrasserThun hat ein Laserverfahren entwickelt, das wir zurzeit austesten. Dazu gibt es aktuell eine kleine Ausstellung in Zürich. Gerade ist mein drittes Buch mit dem Titel «unexpected interruption» erschienen. Darin zeige ich mein Schaffen als Graffiti-Writer über die letzten 20 Jahre. Darin sind auch meine aktuellen abstrakten Arbeiten zu sehen.

Danke Ata für das Interview.

Ein Layup – Ata “Toast” Bozaci Kollab-Shirt gibts im Shop oder Online hier.

Link: bozacistudio.com

Buch: Unexpected Interruption

Das Buch erzählt Momente aus der Entwicklung des Grafikers, Künstlers und Graffiti-Writers Ata Bozaci (geb. 1974). Es ist ein visuelles Tagebuch mit Bildern und Erinnerungen, die Ata während mehr als drei Jahrzehnten zusammengestellt hat. Der Buchtitel, Unexpected Interruption (unerwartete Unterbrechung) bezieht sich auf die neueste Werkserie von Bildern, in denen komplexe Strukturen durch kleine Störungen zerschlagen werden, wodurch Neues entsteht. 

24 x 28 cm, Softcover Klappe, 96 Seiten, Text: Englisch and Deutsch. Limitierte Auflage von 300 Exemplaren.

Das Buch ist bei uns im Shop und Online hier erhältlich.


January 4, 2022. Layup News. No Comments.


Dokument Press – Graffitibücher aus Schweden

Seit 1992 kam eines der coolsten Graffiti-Magazine aus der Schwedischen Hauptstadt Stockholm: das Underground Productions Magazine. 1999 veröffentlichten sie ihr erstes Buch „They Call Us Vandals“. Da sie keinen Verlag fanden, der es herausgeben wollte, gründeten sie ihren eigenen Verlag „Dokument Press“. Seitdem haben sie über 100 Bücher herausgegeben und weltweit vertrieben, darunter legendäre, schon lange vergriffene Bücher wie „Overground 1-3“ (2003- 2008), „Writers United“ (2005) oder „Cause We Got Style“ von Rosy One (2011).

Im Interview erzählt uns einer der Gründer von Dokument Press, Tobias Barenthin Lindblad, von der Geschichte des Verlags und seiner Sicht auf die Entwicklung von Graffiti.


Im Jahr 1992 habt ihr mit dem Graffiti Magazine „UP – Underground Productions“ angefangen. Es gab damals ja schon ein Graffiti Magazin in Schweden, das „Kilroy“ Magazin. Was war eure Motivation ein weiteres Graffiti Magazin in Schweden herauszugeben?

Es gab eigentlich zwei, „Trains/Sniart“ und „Kilroy“. Keins von denen war so richtig magazin-mässig, so wie wirs gerne machen wollten. Also gute Interviews und Reportagen und auch ein bisschen Makroperspektive und Politik reinbringen. Aber das war vielleicht eher unbewusst als ausgesprochen. Über Jacob Kimvall, Track, kannten wir „Bomber“ und „14K“, und News, der in den ersten Ausgaben mitgemacht hat, hat in Stockholm das „On the Run“ und andere Magazine vertickt.

“Malcolm Jacobson hat im Dezember 1999 „They Call Us Vandals“ veröffentlicht. Das war der Start von Dokument Press.”

Was war dann das erste Buch, dass Ihr veröffentlicht habt, und weshalb?

Malcolm Jacobson hat im Dezember 1999 „They Call Us Vandals“ veröffentlicht. Das war der Start von Dokument Press. Ich glaube Malcolm, der Fotograf ist, wollte das Magazin um noch ein Level erhöhen, ein Buch ist schon was anderes. Man kann da viel tiefer gehen.

Was ist euer persönlicher Bezug zu Graffiti damals und heute?

Wir haben alle als Writer angefangen. Track, News und Bonus (und Nug der anfangs kurz dabei war) waren die bekanntesten von uns in der Szene. Ich habe fünf Jahre aktiv gesprüht, aber ich war weder besonders gut noch besonders viel unterwegs. Dagegen war ich beim fotografieren und dem sozialisieren mit Leuten gut und viel unterwegs. Nicht zuletzt auf Reisen nach München, Berlin, Kopenhagen und andere Städte während den 80ern.

“Wir haben alle als Writer angefangen.”

Arbeitet Ihr hauptberuflich für Dokument Press, oder macht ihr noch andere Jobs?

Nur Dokument Press. Wir sind drei Personen die vollzeit hier arbeiten.

“Ich denke wir waren eigentlich schon ab der ersten Ausgabe eher international.”

Zu Beginn war Dokument Press auf Skandinavische Themen fokussiert, mittlerweile sind auch Künstler und Autoren aus der ganzen Welt dabei. Was war der Grund für diese Erweiterung?

Ich denke wir waren eigentlich schon ab der ersten Ausgabe eher international. Das heisst, wir wollten von der schwedischen Szene erzählen (der Stockholmer Szene, würden viele Schweden sagen, die nicht in Stockholm wohnen), aber auch Berichte über Graffiti in der ganzen Welt. Schon in der ersten Ausgabe von UP haben wir
die polnischen Breaker und Writer „Broken Steps“ aus Stettin interviewt, in der dritten Ausgabe hatten wir unser Interrail-Report (Kopenhagen, Amsterdam, Dortmund, Paris, Madrid), später hat Bonus aus San Francisco berichtet. Wir hatten bis Ausgabe 8 oder 9 auch Platten-Reviews und Interviews mit Rappern und Breakern.

“Ich bin sehr von Berlin geprägt.”

Durch dieses internationale Netzwerk habt Ihr ja wohl auch Einblick in die aktuellen Entwicklungen auf der ganzen Welt. Wo und was findet Ihr am spannendsten was zur Zeit passiert?

Zur Zeit? Hm, ich bin sehr von Berlin geprägt, schon
von meiner Kindheit her. Wir besuchten jedes Jahr an Weinachten für ein paar Wochen meine Omi in München. München und Stockholm sind sich schon ein bisschen ähnlich, reiche und konservative Städte. Berlin war anders. Ich ging ein halbes Jahr dort zur Schule, im Frühling 1990. Gute Zeit. Damals war die Stockholmer Szene ein bisschen im Abrutsch, die Berliner hatte noch nicht richtig angefangen. Seitdem finde ich es sehr sehr spannend was dort abgeht, die Styles, die theorethischen Gedanken, und ich glaube dass es ja so viel mit der Politik und der der Stadt zu tun hat. Früher oder später wird Berlin leider wohl auch konservativ und langweilig werden. Aber noch immer scheint es ein schöner Spielplatz für urbane Abenteuer sein. Die letzte Entwicklung mit der U-Bahn ist ja sowieso absolut unglaublich.

“München und Stockholm sind sich schon ein bisschen ähnlich, reiche und konservative Städte.”

Seit fast 30 Jahren dokumentiert Ihr mit euren Publikationen die Graffitiszene und Street Culture. Wenn Ihr zurückschaut, welche Entwicklungen haben euch am meisten überrascht oder beeindruckt?

Leider wird man mit der Zeit immer schwerer beeindruckt. Ich glaube die Amsterdamer Metro-Szene 1992 ist ganz besonders. Aber wie viele sagen würden: je früher je besser, die beste Szene war als ich angefangen habe… Also etwa 1987, als Tags die U-Bahnwaggons in Stockholm komplett überflutet haben. Eine Tageszeitung für Jugendliche.

“Falls wir Marx glauben dürfen verwandelt der Kapitalismus alles in Waren.”

Und wenn wir einen Blick in die Zukunft wagen – wohin denkt Ihr wird sich Graffiti und Street Culture weiter- entwickeln? Seht Ihr da irgendwelche Trends?

Falls wir Marx glauben dürfen verwandelt der Kapitalismus alles in Waren. Ich habe neulich gehört, das Makler in Berlin jetzt Wohnungen mit dem Argument ”Tags an der Hauswand” verkaufen. Das ist wahrscheinlich die logische Entwicklung. Anderseits sehen wir mehr und mehr Überwachung und Kontrolle, nicht zuletzt durch die grossen Internetfirmen. Das könnte freies Graffiti mit der Zeit unmöglich machen. Ein schwedischer Architekt und Autor, den wir verlegen, Ola Andersson hat gesagt dass man sich Städte ohne Demokratie vorstellen kann, aber nicht Demokratie ohne Städte, weil der öffentliche Raum der einzige Raum ist, wo wir Meinungsfreiheit haben und wir die Freiheit haben uns zu treffen und zu demonstrieren. Vielleicht könnte man sagen, dass auch Writing ein Demokratiethermometer ist? Man kann sich (kommerzielles) Writing ohne Demokratie vorstellen, aber nicht Demokratie ohne (freies) Writing.

Hier findet ihr alle Bücher und Magazine von Dokument Press auf Layup.ch.


September 3, 2021. Layup News. No Comments.


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